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MI | 11.04.2012
Erwin Kraeutler (Bild: ORF)
AUSZEICHNUNG
Kräutler bekommt Alternativen Nobelpreis
Der aus Koblach stammende Bischof Erwin Kräutler ist einer der vier Preisträger des Alternativen Nobelpreises 2010. Laut "Right Livelihood Award Foundation" wird er für den Einsatz für die Rechte der Indios und für den Urwald geehrt.
"Unermüdliches Engagement"
Der 1939 in Koblach geborene Kräutler ist Bischof der brasilianischen Diözese Xingu und setzt sich seit Jahren für die Rechte der Indios ein. Zudem wird er mit dem Alternativen Nobelpreis (Right Livelihood Award) für sein unermüdliches Engagement geehrt, "den Urwald des Amazonas vor der Zerstörung zu bewahren".

Am 3. Juli 1965 wurde Kräutler zum Priester geweiht. Noch im selben Jahr ging er als Missionar ins brasilianische Amazonasgebiet. Seit 1981 ist der gebürtige Vorarlberger Bischof der Prälatur Xingu, der mit 350.000 Quadratkilometern und 400.000 Einwohnern flächenmäßig größten Diözese Brasiliens.
Erwin Kraeutler (Bild: ORF)
Träger zahlreicher Auszeichnungen
Trotz Morddrohungen und einem Anschlagsversuch in den 1980-er Jahren setze sich Kräutler weiterhin unbeirrt für seine Ziele ein. In den vergangenen Jahren wurde er mehrfach unter Polizeischutz gestellt. Bischof Kräutler ist Träger zahlreicher österreichischer und internationaler Auszeichnungen.
Porträt aus "Vorarlberg heute"
Porträt über Bischof Kräutler zu dessen 70. Geburtstag im vergangenen Jahr.

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