Vorarlberg ORF.at
MI | 11.04.2012
Bahnhof Bludenz (Bild: ORF.at/Hammerle)
CHRONIK
Gasalarm auf Bludenzer Bahnhofsgelände
Wegen einer undichten Gasleitung ist ein ÖBB-Gebäude am Dienstagmorgen in Bludenz gesperrt worden. Weil Explosionsgefahr drohte, wurde im Umkreis von 300 Metern eine Sperre errichtet. Inzwischen bestehe aber keine Gefahr mehr.
Kantinenmitarbeiter bemerkten Gasleck
In dem Bahngebäude befindet sich neben Büros auch eine Kantine für ÖBB-Mitarbeiter. Die rund 20 Kantinenmitarbeiter gehörten am Morgen zu den ersten, die das Gebäude betraten und Gasgeruch wahrnahmen. Sie brachten sich in Sicherheit.
Gegend im Umkreis von 300 Metern geräumt
Das Gas hatte sich bereits im Keller und im Erdgeschoß verteilt. Nach Angaben von "Vorarlberger Erdgas" (VEG) bestand zwar keine direkte Explosionsgefahr, sicherheitshalber wurde aber die Gegend im Umkreis von rund 300 Metern geräumt und der Verkehr umgeleitet.
Ursache für Leck noch völlig unklar
Die Feuerwehr konnte das Gas absaugen, die Leitung zum Haus wurde abgetrennt. Die VEG baggerte das Erdreich vor dem Gebäude auf und konnte das Leck schließen. Die Ursache für den Zwischenfall ist laut VEG noch unklar.

Die Leitungen seien auf dem neuesten Stand und bei Routinekontrollen habe man nie etwas gefunden.
Gas auch in Erdreich gedrungen
Da das Gas auch ins Erdreich drang, wurde das Kanalnetz untersucht. Laut Stadtpolizei und VEG wurde aber keine Gefährdung festgestellt.
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