Vorarlberg ORF.at
MI | 11.04.2012
verhandlungen
Öl-Pipeline soll aufgelöst werden
Vor acht Jahren ist die Ölpipeline Genua-Ingolstadt stillgelegt worden. 18 Kilometer dieser Stahlrohrleitung führen entlang des österreichischen Bodenseeufers.
Während die Pipeline in Deutschland als Gasleitung genutzt wird, kam es in Vorarlberg bis heute zu keiner anderweitigen Verwertung. Jetzt läuft das Auflösungsverfahren.
Pipeline stört ständig Bauvorhaben
Ideen zur anderweitigen Verwendung der völlig intakten Stahlrohrleitung gab es viele. Zuletzt scheiterte der Feldkircher Abfallentsorger Horst Böhler mit seinem Vorschlag, die Rohrleitung als Abwasserleitung zwischen den Kläranlagen Hard, Bregenz und Hörbranz zu nutzen.

Laut Landesrat Dieter Egger waren die Gemeinden nicht daran interessiert. Die Leitung führe allein in Hard durch 50 Privatgrundstücke, argumentiert Bürgermeister Hugo Rogginer. Wenn nur einer nicht einverstanden ist, scheitere jedes Projekt. Außerdem störe die Leitung ständig bei Bauvorhaben, deshalb forciere man die Auflösung der Pipeline.

Die Verhandlungen mit der italienische Ölfirma Oleodotto laufen auf höchster Ebene beim zuständigen Ministerium in Wien. Laut Vertrag müsse Oleodotto den ursprünglichen Zustand wiederherstellen.
Ganz Österreich
Vorarlberg News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News