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MI | 11.04.2012
Überwachungskamera (Bild: ORF Kärnten)
unter beobachtung
Immer mehr Überwachungskameras
Immer mehr Kameras überwachen uns auf Schritt und Tritt. Österreichweit gibt es nach Schätzungen der ARGE Daten über 160.000 Kameras auf öffentlichen Plätzen und in Einkaufszentren.
Abschreckung
Neben Banken, Juwelieren und Tankstellen rüsten auch Einkaufszentren und Kaufhäuser vermehrt mit Überwachungskameras auf. Sie dienen der Abschreckung potenzieller Diebe, heißt es. Zum anderen fühlen sich Angestellte sicherer, wenn Kameras die Verkaufsräume überwachen, so Manfred Fiel von der Sektion Handel in der Wirtschaftskammer.
Ladendiebstahl
Die Überwachung sei lediglich Vorbeugung, sagen die Ladenbesitzer. Ladendiebstahl ist mittlerweile ein Massendelikt - geschätzter Schaden bundesweit: 580 Millionen Euro im Jahr.
Grenzenlose Überwachung?
Der Bürger bleibt dabei allerdings meist im Unklaren, wo und warum er aufgenommen wird, welchem Zweck die Überwachung dient und was mit den Aufnahmen passiert. Trotzdem wird die Überwachung offenbar ohne große Proteste akzeptiert.
Rechtschutz bei Polizeiüberwachung
Videoaufnahmen und Tonaufnahmen der Polizei müssen nach 48 Stunden gelöscht werden, so Sicherheitsdirektor Elmar Marent. Damit sei der Rechtsschutz gewährleistet. Im Privatbereich herrsche ein Rechtsdefizit, sagt Marent in Vorarlberg Heute. Es gebe es keine Vorschriften, wie lange Aufnahmen aufbewahrt werden dürfen.
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